Montag, 9. November 2009
Durch dumme Fragen
warmes zentrum, 00:00h
Ich liebe dumme Fragen. Am meisten, wenn ich sie selbst stellen darf. Aber wenn andere sie stellen, dann find ich das beizeiten (ab der 5. Frage) meist ganz schön nervig.
Tja, und wenn Freunde dumme Fragen stellen? Dann denk ich mir manchmal "Mensch, du Pappnase, weißte doch selbst, oder?!"
Aber die dumme Frage die mich seit Wochen beschäftigt, ist eigenlich gar nicht dumm. Und genau damit fängt das Desaster an.
Ein Freund fragte mich nach meiner Familie - Achtung Tabuthema. Aber ich war eigentlich ganz nett und offen drauf. Nach bald 6 Jahren ohne meine Eltern kann ich damit umgehen.
Also beantworte ich diese Fragen nach Mama und ihrem Mann, stelle sie mir vor, rieche ihren Duft, denke an ihre Pfirsichhaut und ihre bezaubernden grünen Augen. Ja... ich vermisse sie. Jaaaa, es wäre schön sie mal wieder in den Arm zu nehmen.
Und dann kommt sie, die alles ändernde Frage: "Warum darf dein Sohn dann seine Oma nicht kennen lernen? Warum enthälst du ihm seine Wurzel und Familie vor?"
Mit Wucht trifft mich diese Frage, obwohl ich sie mir seit der Geburt meines Sohnes ca. 1000 Mal gestellt habe.
Als ich mich 3 Stunden später wieder beruhigt habe und nicht mehr zitternd und weinend vor mich hin starre, blicke ich in die Augen meines Freundes. Er sieht aus. wie sie alle ausgesehen haben, schockiert, wütend, mitleidig und verletzt. Nicht verletzt im Sinne von enttäuscht, nein. Er teilt nun meinen Schmerz.
Durch dumme Fragen habe ich schon viele Freunde in diesen Zustand versetzt. Die meisten von ihnen konnten nie mehr so mit mir umgehen, wie es vor diesen Fragen war.
Ich habe schon viel zu viel durch dumme Fragen verloren, ich nehme mit fest vor sie nicht mehr zu beantworten. Es sei denn mein Gegenüber bekommt Geld dafür dumme Fragen zu stellen und meine Geschichte anzuhören.
Tja, und wenn Freunde dumme Fragen stellen? Dann denk ich mir manchmal "Mensch, du Pappnase, weißte doch selbst, oder?!"
Aber die dumme Frage die mich seit Wochen beschäftigt, ist eigenlich gar nicht dumm. Und genau damit fängt das Desaster an.
Ein Freund fragte mich nach meiner Familie - Achtung Tabuthema. Aber ich war eigentlich ganz nett und offen drauf. Nach bald 6 Jahren ohne meine Eltern kann ich damit umgehen.
Also beantworte ich diese Fragen nach Mama und ihrem Mann, stelle sie mir vor, rieche ihren Duft, denke an ihre Pfirsichhaut und ihre bezaubernden grünen Augen. Ja... ich vermisse sie. Jaaaa, es wäre schön sie mal wieder in den Arm zu nehmen.
Und dann kommt sie, die alles ändernde Frage: "Warum darf dein Sohn dann seine Oma nicht kennen lernen? Warum enthälst du ihm seine Wurzel und Familie vor?"
Mit Wucht trifft mich diese Frage, obwohl ich sie mir seit der Geburt meines Sohnes ca. 1000 Mal gestellt habe.
Als ich mich 3 Stunden später wieder beruhigt habe und nicht mehr zitternd und weinend vor mich hin starre, blicke ich in die Augen meines Freundes. Er sieht aus. wie sie alle ausgesehen haben, schockiert, wütend, mitleidig und verletzt. Nicht verletzt im Sinne von enttäuscht, nein. Er teilt nun meinen Schmerz.
Durch dumme Fragen habe ich schon viele Freunde in diesen Zustand versetzt. Die meisten von ihnen konnten nie mehr so mit mir umgehen, wie es vor diesen Fragen war.
Ich habe schon viel zu viel durch dumme Fragen verloren, ich nehme mit fest vor sie nicht mehr zu beantworten. Es sei denn mein Gegenüber bekommt Geld dafür dumme Fragen zu stellen und meine Geschichte anzuhören.
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