Donnerstag, 12. November 2009
Warum ich nicht gern über Familien rede
warmes zentrum, 20:41h
Ich habe durch einen ziemlich schnellen und frühen Auszug aus dem elterlichen Heim den Kontakt zu meiner Ursprungsfamilie abgebrochen. Es gibt diverse Gründe, warum ich dort raus wollte und musste. Als das alle passierte war ich 17 Jahre alt, hatte kein Einkommen, blieb grade in der 12 Klasse sitzen und hatte weder irgendwas vorzuweisen noch Hoffnung, dass sich das ändern würde.
Ich litt unter der Situation, meine Mutter sprach schon 1 Jahr lang nicht mehr mit mir, obwohl wir in einem Haushalt lebten. Von dem Mann meiner Mutter hatte ich nicht viel zu erwarten, es gab sogar Zeiten da hatte ich panische Angst vor ihm.
Ich litt unter Schlaf- und Essstörungen, hatte Depressionen und zeigte Anzeichen von Bordeline. Die Jugendpsychologin bei der ich auf Anraten von Freunden Hilfe suchte hörte sich ziemlich überfordert meine Geschichte an und teilte mir mit, dass das für sie zu viel sei. Sie schickte mich auf die Suche nach einem Erwachsenen-Psychologen. Den habe ich nie gesucht und folglich auch nie gefunden.
Halt und Hilfe fand ich bei meinem damaligen Freund, der mich aufnahm und mir den Weg zurück ins Leben frei kämpfte. Auch zwei sehr enge Freundinnen und die Familie meines Freundes gaben mir den Halt, den ich brauchte um das alles zu überleben.
Ich vermisse trotz all diesen harten Momenten und dem damaligen Wunsch nach Tod meine Mutter wie nichts anderes. Mittlerweile stehe ich wieder mit beiden Beinen im Leben. Aber ein Augenblick der Unachtsamkein kann auch heute noch tagelange emotionale Lähmung hervorrufen. Ich vermisse meine Mutter, aber sie zu ertragen, das würde ich nicht schaffen, das würde mich wieder halb umbringen. Ich bin noch nicht so weit.
Will eigentlich jemand noch mehr wissen?
Ich litt unter der Situation, meine Mutter sprach schon 1 Jahr lang nicht mehr mit mir, obwohl wir in einem Haushalt lebten. Von dem Mann meiner Mutter hatte ich nicht viel zu erwarten, es gab sogar Zeiten da hatte ich panische Angst vor ihm.
Ich litt unter Schlaf- und Essstörungen, hatte Depressionen und zeigte Anzeichen von Bordeline. Die Jugendpsychologin bei der ich auf Anraten von Freunden Hilfe suchte hörte sich ziemlich überfordert meine Geschichte an und teilte mir mit, dass das für sie zu viel sei. Sie schickte mich auf die Suche nach einem Erwachsenen-Psychologen. Den habe ich nie gesucht und folglich auch nie gefunden.
Halt und Hilfe fand ich bei meinem damaligen Freund, der mich aufnahm und mir den Weg zurück ins Leben frei kämpfte. Auch zwei sehr enge Freundinnen und die Familie meines Freundes gaben mir den Halt, den ich brauchte um das alles zu überleben.
Ich vermisse trotz all diesen harten Momenten und dem damaligen Wunsch nach Tod meine Mutter wie nichts anderes. Mittlerweile stehe ich wieder mit beiden Beinen im Leben. Aber ein Augenblick der Unachtsamkein kann auch heute noch tagelange emotionale Lähmung hervorrufen. Ich vermisse meine Mutter, aber sie zu ertragen, das würde ich nicht schaffen, das würde mich wieder halb umbringen. Ich bin noch nicht so weit.
Will eigentlich jemand noch mehr wissen?
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Montag, 9. November 2009
Woher kommt eigentlich das kleine warme Zentrum?
warmes zentrum, 00:15h
Tja, ist schon irritierend, ne? Da nimmt die doch ernsthaft einen Kult-Sogan des Klasikers "Fight Club" für ihren Blog und dann hats gar nix mit körperlichen Auseinandersetzungen zu tun.
Des Ausspruch "ich bin mein kleines warmes Zentrum" ist meine Notbremse. Erfunden von meinem Ex-Freund, ohne den ich wahrscheinlich irgendwann irgendwo gelandet wäre, aber nicht auf den Füßen, die mich jetzt durchs Leben tragen. Panikattacken? Das kleine warme Zentrum hilft. Wut bis zum Platzen - das kleine warme Zentrum als Mantra... Das Gefühl winzig zu sein auf der großen Scheibe Erde - wenn schon klein, dann bitte das kleine warme Zentrum.
Mittlerweile ist es fest in mein Gehirn verankert und dieses Mantra spielt sich von ganz allein ab, wenn ich kurz vorm Zusammenbruch bin. Natürlich jahrelange Übung die ich meinen besten und unmöglichsten Ex der Welt verdanke.
Warum er damals das Fight Club Zitat wählte weiß ich nicht, er übrigens auch nicht mehr. Aber es war genau das was ich brauchte. Ich liebe es einfach!
Danke dir fürs erfinden! Danke fürs einbleuen, M.!! Danke, dass ich es immer abrufen kann, Hirn!!!
Des Ausspruch "ich bin mein kleines warmes Zentrum" ist meine Notbremse. Erfunden von meinem Ex-Freund, ohne den ich wahrscheinlich irgendwann irgendwo gelandet wäre, aber nicht auf den Füßen, die mich jetzt durchs Leben tragen. Panikattacken? Das kleine warme Zentrum hilft. Wut bis zum Platzen - das kleine warme Zentrum als Mantra... Das Gefühl winzig zu sein auf der großen Scheibe Erde - wenn schon klein, dann bitte das kleine warme Zentrum.
Mittlerweile ist es fest in mein Gehirn verankert und dieses Mantra spielt sich von ganz allein ab, wenn ich kurz vorm Zusammenbruch bin. Natürlich jahrelange Übung die ich meinen besten und unmöglichsten Ex der Welt verdanke.
Warum er damals das Fight Club Zitat wählte weiß ich nicht, er übrigens auch nicht mehr. Aber es war genau das was ich brauchte. Ich liebe es einfach!
Danke dir fürs erfinden! Danke fürs einbleuen, M.!! Danke, dass ich es immer abrufen kann, Hirn!!!
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