Samstag, 5. Dezember 2009
Es tut noch immer weh
warmes zentrum, 23:57h
Ja, mir gehts nicht gut. Und es scheint auch nicht besser zu werden. Wenn ich nicht aufpasse bin ich bald wieder weg vom Fenster.
Ich will doch stark sein, das alles ausschließen können. Ich dachte, ich habs im Griff. Ich wollte doch bestimmen, was ich alles zulasse und was nicht.
Aber das läuft irgendwie doch nicht. Ich bin immer noch ein Spielball. Ich werde immer kleiner, die Probleme werden immer größer, der Schmerz wächst jedes Mal wenn ich ihn weg schiebe. Und wenn er wieder kommt, ist er stärker als beim letzten Mal. So als würde er sich davon ernähren, dass ich gegen ihn kämpfe.
Ich will, dass alles anders ist. Ich will es alles anders machen. Aber das geht nicht, und das frisst mich auf. Ich weiß nicht, wie lange die Kraft noch reicht, ich weil nicht, wie lange ich der Sehnsucht noch standhalten kann und wann die Angst überhand nimmt.
Wie gern hätte ich wohl Weihnachten ALLE da? Wie gern wäre ich wohl endlich wieder ganz? Ich habe schon so viel verloren, muss ich wirklich alles aufgeben und entbehren? Und warum kämpfe ich immer noch allen?!
Ich will doch stark sein, das alles ausschließen können. Ich dachte, ich habs im Griff. Ich wollte doch bestimmen, was ich alles zulasse und was nicht.
Aber das läuft irgendwie doch nicht. Ich bin immer noch ein Spielball. Ich werde immer kleiner, die Probleme werden immer größer, der Schmerz wächst jedes Mal wenn ich ihn weg schiebe. Und wenn er wieder kommt, ist er stärker als beim letzten Mal. So als würde er sich davon ernähren, dass ich gegen ihn kämpfe.
Ich will, dass alles anders ist. Ich will es alles anders machen. Aber das geht nicht, und das frisst mich auf. Ich weiß nicht, wie lange die Kraft noch reicht, ich weil nicht, wie lange ich der Sehnsucht noch standhalten kann und wann die Angst überhand nimmt.
Wie gern hätte ich wohl Weihnachten ALLE da? Wie gern wäre ich wohl endlich wieder ganz? Ich habe schon so viel verloren, muss ich wirklich alles aufgeben und entbehren? Und warum kämpfe ich immer noch allen?!
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Es wäre schön, wenn er eines Tages so denken würde
warmes zentrum, 23:27h
Nicht nur Kinds Papa fehlt, nein, auch mein Papa sollte so denken....
Ich hab deine Mutter kennen gelernt, als ich noch ein niemand war.
Ich hatte nichts, ich hatte niemanden, doch sie war da.
Ich hab bei ihr gewohnt, sie hat sich um mich gekümmert.
Doch ich merkte schnell, dass das alles keinen Sinn hat.
Ohne Perspektiven, was konnte ich ihr schon bieten?
Jungs wie ich, war für Mädchen doch nur Parasiten.
Ich hatte Angst vor Verpflichtungen, ich war ein Streuner.
Ich zog den ganzen Tag mit Kumpels um die Häuser.
Wir haben uns oft gestritten, die Fetzen sind geflogen.
Erst schreit man sich laut an, dann glätten sich die Bogen.
Wir sind im Bett gelandet, wie kann das anders sein.
So ist das nun mal wenn die Frauen einem Mann verzeihen.
So ging das jeden Tag weiter, bis zu dem Tag als sie anrief und geweint hat.
Sie klang verzweifelt, jetzt kam der Hammer:
Ich dachte sie sei fremdgegangen, doch sie war schwanger.
Du bist mein Sohn, ich liebe dich.
Ich werd alles dafür tun, dass du zufrieden bist.
Ich mach mein Fehler wieder gut, ich beweis es dir.
Du bist mein Fleisch, mein Blut, du bist ein Teil von mir.
Du bist mein Sohn, ich liebe dich.
Ich werd alles dafür tun, dass du zufrieden bist.
Ich weiß jetzt alles wird gut, du zeigst es mir.
Du bist mein Fleisch, mein Blut, du bist ein Teil von mir.
Ich wusste nicht wie das geh'n soll, ich war erst 19 Jahre.
Nicht mit beiden Beinen auf dem Boden so wie heutzutage.
Ich war selbst noch ein Kind, wie sollt ich dich erzieh'n?
Warum soll Mama einen nichtsnutzigen Kiffer lieben?
Ich bin gegangen, ja, ich hab sie im Stich gelassen.
Und es tut mir so weh, ich hab auch dich verlassen.
Wahrscheinlich war's ein Fehler, und verdammt ich bereu es.
Es tut mir leid, ich kann verstehen, wenn du von mir enttäuscht bist.
Ich hab dein ersten Schritt verpasst, bitte verzeih mir.
Du hast dein erstes Wort gesagt, ich war nicht bei dir.
Dein erstes Haar, dein erster Zahn, jetzt ist es zu spät.
Ich hab nur jeden Tag gehofft, das es dir gut geht.
Du bist mein Sohn, ich liebe dich.
Ich werd alles dafür tun, dass du zufrieden bist.
Ich mach mein Fehler wieder gut, ich beweis es dir.
Du bist mein Fleisch, mein Blut, du bist ein Teil von mir.
Du bist mein Sohn, ich liebe dich.
Ich werd alles dafür tun, dass du zufrieden bist.
Ich weiß jetzt alles wird gut, du zeigst es mir.
Du bist mein Fleisch, mein Blut, du bist ein Teil von mir.
Jetzt bist du 6 und guck mich an, ich bin ein Mann jetzt.
Bei dem plötzlich alles gold wird, was er anfässt.
Und wie das Schicksal so spielt, ich traf einen, der einen kannte.
Der einen kannte mit der Nummer von deiner Tante.
Ich hab da angerufen, ich war so aufgeregt.
Zum Glück hat deine Tante nicht gleich wieder aufgelegt.
Und ich bin fast gestorben, ich ging in die Knie.
Als ich dich wieder sah, du siehst aus wie Mini-Me.
Ich bin so stolz auf dich, ich geh nie wieder weg.
Ich bin jetzt da für dich, ich mach mein Fehler wieder weg.
Ich werd alles dafür tun, dass du zufrieden bist.
Du bist mein Fleisch und mein Blut, mein Sohn, ich liebe dich.
Du bist mein Sohn, ich liebe dich.
Ich werd alles dafür tun, dass du zufrieden bist.
Ich mach mein Fehler wieder gut, ich beweis es dir.
Du bist mein Fleisch, mein Blut, du bist ein Teil von mir.
Du bist mein Sohn, ich liebe dich.
Ich werd alles dafür tun, dass du zufrieden bist.
Ich weiß jetzt alles wird gut, du zeigst es mir.
Du bist mein Fleisch, mein Blut, du bist ein Teil von mir.
Ich hab deine Mutter kennen gelernt, als ich noch ein niemand war.
Ich hatte nichts, ich hatte niemanden, doch sie war da.
Ich hab bei ihr gewohnt, sie hat sich um mich gekümmert.
Doch ich merkte schnell, dass das alles keinen Sinn hat.
Ohne Perspektiven, was konnte ich ihr schon bieten?
Jungs wie ich, war für Mädchen doch nur Parasiten.
Ich hatte Angst vor Verpflichtungen, ich war ein Streuner.
Ich zog den ganzen Tag mit Kumpels um die Häuser.
Wir haben uns oft gestritten, die Fetzen sind geflogen.
Erst schreit man sich laut an, dann glätten sich die Bogen.
Wir sind im Bett gelandet, wie kann das anders sein.
So ist das nun mal wenn die Frauen einem Mann verzeihen.
So ging das jeden Tag weiter, bis zu dem Tag als sie anrief und geweint hat.
Sie klang verzweifelt, jetzt kam der Hammer:
Ich dachte sie sei fremdgegangen, doch sie war schwanger.
Du bist mein Sohn, ich liebe dich.
Ich werd alles dafür tun, dass du zufrieden bist.
Ich mach mein Fehler wieder gut, ich beweis es dir.
Du bist mein Fleisch, mein Blut, du bist ein Teil von mir.
Du bist mein Sohn, ich liebe dich.
Ich werd alles dafür tun, dass du zufrieden bist.
Ich weiß jetzt alles wird gut, du zeigst es mir.
Du bist mein Fleisch, mein Blut, du bist ein Teil von mir.
Ich wusste nicht wie das geh'n soll, ich war erst 19 Jahre.
Nicht mit beiden Beinen auf dem Boden so wie heutzutage.
Ich war selbst noch ein Kind, wie sollt ich dich erzieh'n?
Warum soll Mama einen nichtsnutzigen Kiffer lieben?
Ich bin gegangen, ja, ich hab sie im Stich gelassen.
Und es tut mir so weh, ich hab auch dich verlassen.
Wahrscheinlich war's ein Fehler, und verdammt ich bereu es.
Es tut mir leid, ich kann verstehen, wenn du von mir enttäuscht bist.
Ich hab dein ersten Schritt verpasst, bitte verzeih mir.
Du hast dein erstes Wort gesagt, ich war nicht bei dir.
Dein erstes Haar, dein erster Zahn, jetzt ist es zu spät.
Ich hab nur jeden Tag gehofft, das es dir gut geht.
Du bist mein Sohn, ich liebe dich.
Ich werd alles dafür tun, dass du zufrieden bist.
Ich mach mein Fehler wieder gut, ich beweis es dir.
Du bist mein Fleisch, mein Blut, du bist ein Teil von mir.
Du bist mein Sohn, ich liebe dich.
Ich werd alles dafür tun, dass du zufrieden bist.
Ich weiß jetzt alles wird gut, du zeigst es mir.
Du bist mein Fleisch, mein Blut, du bist ein Teil von mir.
Jetzt bist du 6 und guck mich an, ich bin ein Mann jetzt.
Bei dem plötzlich alles gold wird, was er anfässt.
Und wie das Schicksal so spielt, ich traf einen, der einen kannte.
Der einen kannte mit der Nummer von deiner Tante.
Ich hab da angerufen, ich war so aufgeregt.
Zum Glück hat deine Tante nicht gleich wieder aufgelegt.
Und ich bin fast gestorben, ich ging in die Knie.
Als ich dich wieder sah, du siehst aus wie Mini-Me.
Ich bin so stolz auf dich, ich geh nie wieder weg.
Ich bin jetzt da für dich, ich mach mein Fehler wieder weg.
Ich werd alles dafür tun, dass du zufrieden bist.
Du bist mein Fleisch und mein Blut, mein Sohn, ich liebe dich.
Du bist mein Sohn, ich liebe dich.
Ich werd alles dafür tun, dass du zufrieden bist.
Ich mach mein Fehler wieder gut, ich beweis es dir.
Du bist mein Fleisch, mein Blut, du bist ein Teil von mir.
Du bist mein Sohn, ich liebe dich.
Ich werd alles dafür tun, dass du zufrieden bist.
Ich weiß jetzt alles wird gut, du zeigst es mir.
Du bist mein Fleisch, mein Blut, du bist ein Teil von mir.
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Wenns mal wehtun soll
warmes zentrum, 23:04h
Ich werde nicht
Denselben Fehler machen, den du gemacht hast
Ich werde mir selbst
Meinem Herzen nicht so viel Leid hinzufügen lassen
Ich werde nicht zusammenbrechen
Wie du es bist, du fielst so hart
Ich selbst habe den schweren Weg gelernt
Um es nie so weit kommen zu lassen
Wegen Dir
Stehe ich nie zu weit weg vom Gehweg
Wegen Dir
Lernte ich auf der sicheren Seite zu "spielen" um nicht verletzt zu werden
Wegen Dir
Finde ich es schwer nicht nur mir selbst zu vertrauen, sondern auch jedem um mich herum
Wegen Dir bin ich ängstlich
Ich komme vom Weg ab
Und es dauert nicht so lang bis du es herausfindet
Ich kann nicht weinen
Weil ich weiß, dass es Schwäche in deinen Augen ist
Ich bin dazu gezwungen
Ein Lächeln, ein Lachen vorzutäuschen
jeden Tag meines Lebens
Mein Herz kann vielleicht nicht brechen
Wenn es am Anfang noch nicht einmal ganz war
Denselben Fehler machen, den du gemacht hast
Ich werde mir selbst
Meinem Herzen nicht so viel Leid hinzufügen lassen
Ich werde nicht zusammenbrechen
Wie du es bist, du fielst so hart
Ich selbst habe den schweren Weg gelernt
Um es nie so weit kommen zu lassen
Wegen Dir
Stehe ich nie zu weit weg vom Gehweg
Wegen Dir
Lernte ich auf der sicheren Seite zu "spielen" um nicht verletzt zu werden
Wegen Dir
Finde ich es schwer nicht nur mir selbst zu vertrauen, sondern auch jedem um mich herum
Wegen Dir bin ich ängstlich
Ich komme vom Weg ab
Und es dauert nicht so lang bis du es herausfindet
Ich kann nicht weinen
Weil ich weiß, dass es Schwäche in deinen Augen ist
Ich bin dazu gezwungen
Ein Lächeln, ein Lachen vorzutäuschen
jeden Tag meines Lebens
Mein Herz kann vielleicht nicht brechen
Wenn es am Anfang noch nicht einmal ganz war
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Montag, 9. November 2009
Durch dumme Fragen
warmes zentrum, 00:00h
Ich liebe dumme Fragen. Am meisten, wenn ich sie selbst stellen darf. Aber wenn andere sie stellen, dann find ich das beizeiten (ab der 5. Frage) meist ganz schön nervig.
Tja, und wenn Freunde dumme Fragen stellen? Dann denk ich mir manchmal "Mensch, du Pappnase, weißte doch selbst, oder?!"
Aber die dumme Frage die mich seit Wochen beschäftigt, ist eigenlich gar nicht dumm. Und genau damit fängt das Desaster an.
Ein Freund fragte mich nach meiner Familie - Achtung Tabuthema. Aber ich war eigentlich ganz nett und offen drauf. Nach bald 6 Jahren ohne meine Eltern kann ich damit umgehen.
Also beantworte ich diese Fragen nach Mama und ihrem Mann, stelle sie mir vor, rieche ihren Duft, denke an ihre Pfirsichhaut und ihre bezaubernden grünen Augen. Ja... ich vermisse sie. Jaaaa, es wäre schön sie mal wieder in den Arm zu nehmen.
Und dann kommt sie, die alles ändernde Frage: "Warum darf dein Sohn dann seine Oma nicht kennen lernen? Warum enthälst du ihm seine Wurzel und Familie vor?"
Mit Wucht trifft mich diese Frage, obwohl ich sie mir seit der Geburt meines Sohnes ca. 1000 Mal gestellt habe.
Als ich mich 3 Stunden später wieder beruhigt habe und nicht mehr zitternd und weinend vor mich hin starre, blicke ich in die Augen meines Freundes. Er sieht aus. wie sie alle ausgesehen haben, schockiert, wütend, mitleidig und verletzt. Nicht verletzt im Sinne von enttäuscht, nein. Er teilt nun meinen Schmerz.
Durch dumme Fragen habe ich schon viele Freunde in diesen Zustand versetzt. Die meisten von ihnen konnten nie mehr so mit mir umgehen, wie es vor diesen Fragen war.
Ich habe schon viel zu viel durch dumme Fragen verloren, ich nehme mit fest vor sie nicht mehr zu beantworten. Es sei denn mein Gegenüber bekommt Geld dafür dumme Fragen zu stellen und meine Geschichte anzuhören.
Tja, und wenn Freunde dumme Fragen stellen? Dann denk ich mir manchmal "Mensch, du Pappnase, weißte doch selbst, oder?!"
Aber die dumme Frage die mich seit Wochen beschäftigt, ist eigenlich gar nicht dumm. Und genau damit fängt das Desaster an.
Ein Freund fragte mich nach meiner Familie - Achtung Tabuthema. Aber ich war eigentlich ganz nett und offen drauf. Nach bald 6 Jahren ohne meine Eltern kann ich damit umgehen.
Also beantworte ich diese Fragen nach Mama und ihrem Mann, stelle sie mir vor, rieche ihren Duft, denke an ihre Pfirsichhaut und ihre bezaubernden grünen Augen. Ja... ich vermisse sie. Jaaaa, es wäre schön sie mal wieder in den Arm zu nehmen.
Und dann kommt sie, die alles ändernde Frage: "Warum darf dein Sohn dann seine Oma nicht kennen lernen? Warum enthälst du ihm seine Wurzel und Familie vor?"
Mit Wucht trifft mich diese Frage, obwohl ich sie mir seit der Geburt meines Sohnes ca. 1000 Mal gestellt habe.
Als ich mich 3 Stunden später wieder beruhigt habe und nicht mehr zitternd und weinend vor mich hin starre, blicke ich in die Augen meines Freundes. Er sieht aus. wie sie alle ausgesehen haben, schockiert, wütend, mitleidig und verletzt. Nicht verletzt im Sinne von enttäuscht, nein. Er teilt nun meinen Schmerz.
Durch dumme Fragen habe ich schon viele Freunde in diesen Zustand versetzt. Die meisten von ihnen konnten nie mehr so mit mir umgehen, wie es vor diesen Fragen war.
Ich habe schon viel zu viel durch dumme Fragen verloren, ich nehme mit fest vor sie nicht mehr zu beantworten. Es sei denn mein Gegenüber bekommt Geld dafür dumme Fragen zu stellen und meine Geschichte anzuhören.
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